Freitag, 12. Mai 2017

lustifcb on tour #24 Parapark Fürth

Es ist dunkel. Ein kalter Wind zieht durch die Fürther Innenstadt.Wer kann, meidet es hinaus zu gehen. Durch die dunkle Kälte sind 2 unerschrockene Personen unterwegs, um wie Skully und Mulder, dem Mystischen auf den Grund zu gehen. Aus einem Eingang in der Gartenstraße ist ein rotes flimmerndes Licht zu sehen. Paranormale Phänomene versetzen die Stadt Fürth nun seit 2 Jahren in Angst und Schrecken.
die lustis on Tour

Die 2 Gestalten sind nicht irgendwelche Geisterjäger. Es sind die Lustis!

Wir waren also wieder auf Testmission für euch unterwegs.

Unser Testobjekt: DER PARAPARK in Fürth- Das Original Live Escape Game. Wir waren doch sehr gespannt, was uns hier erwarten würde. Die Internetseite http://paraparknuernberg.de/de sagte uns: "Finde heraus, wie du heraus findest". Für so einen Proficacher wie mich sollte das doch kein Problem sein. Mein Hochmut kam vor dem Fall, aber dazu später mehr.....

red light
 Wir folgten dem rot schimmernden Licht in einen dunklen Keller. Knarrend und krächzend öffnete sich eine schwere Stahltür. Dahinter kam uns ein freundliches "Servus" entgegen. Nanu, was ist hier den los? Das ganze Kellergewölbe erschien in einem sehr grellen roten Licht. Sicherlich hätte man hier auch tolle Szenen für Filmchen aus anderen Genres drehen können. Witzig!!

Planlos? Kopflos?
Auf einmal hörte ich den ersten Schrei aus einem Zimmer, okay jetzt wird es wohl ernst. Der nette junge Mitarbeiter begrüßte uns freundlich und nahm uns erstmal unsere Jacken ab "Ihr dürft schon mal Platz nehmen." Wir wurden also in einen kleinen Raum geführt. Dort lagen Knobelspiele- ein Ablenkungsmanöver? Nein, eine kleine Aufwärmübung. Nebenbei immer wieder Schreie "AAAAAAAHHHHHH"
– „ Ich habe keine Ahnung wie man einen schrillenden Schrei besserdarstellen soll.- Anmerkung des Autors




Ob wir jetzt einfach so eingesperrt werden??? Irgendwie hatte ich schon ein wenig Angst. Das würde ich natürlich nie zugeben, aber es war in meinen Augen zu sehen.

Keine Angst, hier wird keiner einfach so eingesperrt. Das Personal hat uns über alles informiert, was da so auf uns zukommen sollte. Es wurde alles sehr detailliert erklärt, sodass ich mich am Ende gerne einschließen lies. Im nachhineinvöllig spooky.

die Zeit rennt
 Dann ging es los! Die Tür hinter uns machte Klick und das Schloss fiel zu. Eigenartig, diese Tür hatte gar kein Schloss und keine Klinke, soll aber der Ausgang sein... naja. Wir waren also nun gefangen im Raum "Das 9. Portal- wo die Furcht ganz paranormal ist". Dieser Raum war echt "psycho". Das ein oder andere Mal lief mir ein echter Schauer über den Rücken. Die Schreie kamen nicht nur aus den Wänden. Wir arbeiten uns voran und die Zeit sie schwand, und schwand, und schwand sehr schnell obwohl wir als Team wirklich super arbeiteten und ein Rätsel nach dem anderen lösten hieß es nach einer Stunde GAME OVER. Wir hatten es nicht geschafft.
Recherche

Die Tür öffnete sich und wir sahen einem freudestrahlenden Mitarbeiter in die Augen. Nicht geschafft, nicht schlimm. Wir waren kurz davor, hatten aber einen entscheidenden Fehler gemacht. Jedes Team bekommt 5 Joker die Hilfe anbieten wenn es nicht weitergeht. Wir haben die 5 Joker nicht benutzt. Das brachte uns am Ende um den Sieg über diesen Raum. Hier sind wir aber sicherlich eine Ausnahme. Es wurde uns bestätigt, dass die Räume machbar und schaffbar sind.

Nun zu den Fakten:

Was braucht es um im Parapark in Fürth ausbrechen zu können?

1. Ein Team! Ihr solltet mindestens zu zweit dieses Abenteuer angehen. Ein Team sollte aber auch nicht größer als 5 Leute sein. Schließlich solltet ihr euch in den Räumen bequem bewegen können.

2. Einen Termin: Den könnt ihr ganz bequem auf der Website vereinbaren. Der Kalender wird ständig aktualisiert. Ihr könnt also auch am gleichen Tag schauen ob noch etwas frei ist. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich und helfen auch gerne am Telefon.

3 gute Kommunikation. Ihr müsst viel miteinder reden, Informationen austauschen und an der richtigen Stelle die anderen Teammitglieder über Ergebnisse informieren. Ich habe das leider nicht gemacht, das Ergebnis ist bekannt.

4 An das Unmögliche denken. Manchmal muss man logisch denken, manchmal aber auch um die Ecke oder zwei, oder um einen ganzen Straßenblock. Manchmal liegen Ergebnisse auch vor einem und man sieht sie nicht.

Es muss doch zu knacken sein
5 Schlösser/ Codes und andere Regeln: Wer den Anweisungen ein Ohr schenkt, wird wichtige Informationen erhalten die helfen können aber nicht müssen. Klingt komisch, ist aber so. Ein gut gemeinter Rat. Lasst euch die Funktionsweisen von Schlössern erklären. Das hilft beim öffnen! Vermutlich wieder ein Grund warum wir sehr lange auf dem Schlauch standen

6. Geld: Natürlich müssen die Betreiber ihre Räume am "laufen " halten. 89€ werden für dieses Erlebnis fällig. Wir finden gut investiertes Geld. Bei 5 Leuten seid ihr bei 17,80€ pro Person. Dafür kommt man nicht mal ins Kino und hier ist wesentlich mehr Action geboten.

7. Spaß am knacken von Rätseln. Im richtigen Team ist es ein riesiger Spaß!


Unser Fazit: Ein absoluter Spaß und gerade für schlechtes Wetter eine wirklich tolle Aktivität. Preis Leistung stimmt. Ich möchte fast behaupten das hier auch ein gewisser Suchtfaktor Folge dieses Besuchs sein kann. Ich kann da für nichts garantieren, aber ICH WILL DA WIEDER HIN!
Besucht den PARAPARK. Wir fanden es mega geil.



Überall muss nach Hinweise gesucht werden
Nun neigt sich der Abend dem Ende. Kühler Wind zieht durch die Straße. Nebelschwaden ziehen durch die Straßen der Fürther Innenstadt und schon wieder ist ein Team unterwegs in den Keller der Gartenstraße 7.  


  
Nun haben Sie uns doch rausgelassen



Freitag, 5. Mai 2017

lustifcb on tour #23 Teufelshöhle Pottenstein

Die lustis waren wieder on Tour

Diesmal ging es nach Pottenstein in der fränkischen Schweiz. Wir suchten ein Schlechtwetterprogramm. Nun ja in einem Urlaub kann es ja immer mal wieder vorkommen das Eltern eine Altenative brauchen. Ein Besuch in einer Höhle klingt doch recht spannend. Also auf nach Pottenstein. Hier gibt es die "Teufelshöhle" die weit über die Grenzen Pottenstein bekannt ist. Nach einer schönen Fahrt von Forchheim durch die fränkische Schweiz kamen wir am Parkplatz an.



Wir bekamen sofort einen Parkplatz. Dieser ist kostenpflichtig aber für 2€ für 2,5 Stunden ist in der Urlaubskasse vorgesehen und somit fair und kein Problem. Der Parkplatz bietet eine öffentliche Toilette. Die ist kostenfrei und war bei unserem Besuch sehr sauber.

Nach wenigen Stufen steht man nun vor der Kasse. Ein freundlicher Mitarbeiter kassierte uns ab. Erwachsene ab 16 bezahlen 5 € Kinder ab 4 bezahlen 3€. Dafür bekommt man eine 45minütige Führung mit einem Guide. Der Weg durch die Höhle beträgt 1,5 km und ist mit mehr als 400 Stufen eine kleine Herausforderung für der Körper. Alles aber machbar und der Führer wartet bis auch die letzten zu einem der 3 Treffpunkten eingetroffen sind. Hier gibt es Erklärungen zur Entstehung von Höhlen im Allegemeinen und zur Entstehung der Teufelshöhle im Speziellen. Insgesamt eine sehr kurzweilige Runde bei der die Kinder viel Spaß hatten. Der Ausgang der Höhle liegt etwas oberhalb des Eingangs. Somit gibt es ein kleinen schönen Spaziergang wieder zurück zum Eingang. Wer sich diesen Rückweg etwas versüßen will, kehrt im Cafe am Eingang der Höhle ein  Hier durften wir köstliche Käsespätzle und leckere Pommes genießen.

Kein Ausflug ohne Cache, dachten wir uns und lösten den Earthcache fränkische Schweiz. Eine richtige Dose haben wir uch noch gefunden der Tradi Pottenstein Teufelshöhle kann nach erfolgreicher Besichtigung mitgenommen werden. Es erwartet euch eine schöne Munitionskisten.

Fazit: Die Kinder hatten Spaß und für kleines Geld haben wir eine schöne Zeit in der Teufelshöhle.

Fahrt doch mal vorbei

Eure Lustis



Montag, 1. Mai 2017

lustifcb on Tour #22 - Ein Abend in Köln

Ein Abend in Köln

 Nun, viele von euch wissen, dass ich oft viel unterwegs bin. Leider fehlt mir sehr oft die Zeit, mich mit langen Multis oder schweren Rätseln zu beschäftigen. Ich versuche aber in den Orten, in denen ich unterwegs bin, möglichst viel über die Locations zu erfahren.

Schon das ein oder andere mal verschlug es mich nun nach Köln. Was soll ich sagen, Köln ist für einen Abend eine Reise wert. Hier kann man in kurzer Zeit wirklich viel erleben und die Stadt ein wenig besser kennenlernen.




Während eurer Geocachingtouren empfehle ich auf jeden Fall auch mal rechts und links zu schauen und die zahlreichen kleinen Kneipen zu besuchen. Hier ist immer gute Stimmung und die Kölner sind ein wirklich herzliches Volk.
 
Wer die Kölner Karte aufruft wird direkt im Zentrum mit einer Liste von Kölner Highlight-Caches konfrontiert. Hier würde ich euch auch den Start der Tour empfehlen. Die Innenstadt von Köln bietet viele teure Parkmöglichkeiten. Ihr solltet also überlegen, ob ihr nicht mit den guten "Öffies", der KVB ins Zentrum kommt. Direkt neben dem zentralsten Platz in Köln, dem Dom, liegt der Hauptbahnhof. Also auch ein Tagesausflug mit der Bahn ist eine Option.

Ich habe jedenfalls meine Tour hier gestartet. Zuerst führte mich meine Tour zum wohl berühmtesten Kölner Cache Liebesbrücke. Dieser Cache ist sehr "muggelich". Vor Ort werdet ihr merken, dass dies noch untertrieben ist. Aber bei so vielen "Muggeln" verschwindet ihr in der Masse. Um das richtige Schloss zu finden, muss man schon das richtige Auge haben. Einige, ich zum Beispiel, suchen hier gerne mal 45 Minuten und genießen nebenbei noch den Blick auf den Rhein. Auch der Bannerfetisch wird hier befriedigt, denn zur Belohnung bekommt ihr hier ein kleines Abziehbildchen für euer Profil bei geocaching.com.

Gleich darauf könnt ihr wieder zurück zur Domplatte gehen. Dort gibt es Cachetechnisch auch eine  Menge zu erledigen. Einer der seltenen Virtuals wartet direkt vor dem Eingangsportal auf euch. Portal to the Past aus dem Jahr 2002 ist sicher einer der ältesten Kölner Caches.

Achtung Reisewarnung! Hier befindet sich der Hotspott  der Taschendiebe in Köln. Alle schauen nach oben und achten nicht auf ihr Gepäck. Schnell finden also Geldbeutel und andere Wertsachen neue Besitzer. Die Polizei war in meinem Fall aber sehr präsent.

Gleich danach möchte ich euch den Earthcache The Cologne Cathedral - A Geological Point of View
empfehlen. Dabei solltet ihr aber etwas ECA dabei haben. Die Aufgabe vor Ort stellte mich dann schon vor eine kleine Herausforderung.

 Wenn ich in fremden Städten unterwegs bin, bietet sich immer ein schöner Stadtmulti an. Ich habe mir den Cache Kölsches Uhrgestein ausgesucht. Er führt euch durch Kölns kleine Gassen vorbei, an zahlreichen Brunnen und einladenden Kölschkneipen. Ich empfehle euch, hier Halt zu machen und eine Kleinigkeit zu essen. Das Final dieses Caches ist zwar nur ein Micro, aber die Location ist ziemlich cool. Ich habe wahrscheinlich selten so nah an einer Dose gestanden, sie aber erst 1,5 Stunden später gefunden. So lange habe ich für das Döschen gebraucht.

Über die Brücke, auf die andere Seite ....

Ich habe dann noch einen kleinen Ausflug nach Deutz gemacht. Vorallem für Fotografen sehenswert. Hier kann der Dom in der Abendsonne von seiner schönsten Seite betrachtet werden. Deutz bietet natürlich auch die ein oder andere Dose. Ich habe mich für Divita -105 entschieden. Der Abend neigt sich dem Ende entgegen und ich musste wieder zurück ins Hotel. 

Wenn man die Karte betrachtet habe ich nur einen kleinen Teil der Kölner Caches besucht, aber ich komme sicherlich wieder her. Das bietet noch ein wenig Material für einen zweiten Teil.


FÜR STAUGEPLAGTE- Caches rund um Köln


Wer mit dem Auto nach Köln fährt, muss mit Stau rechnen, ja der Stau muss sogar mit eingeplant werden! Wenn man dem Stau etwas entfliehen will, kann man doch mal runterfahren und schauen, was es so gibt. Vorallem in Leverkusen, wo sich die A1 und die A3 kreuzen, ist jeden Tag ein neues Erlebnis garantiert. Ich hatte die NASE gestrichen voll und besuchte die Caches Spaßvogel und
Häuser der Helfer: Berufsfeuerwehr Leverkusen FW1. Beide Caches lohnen sich wirklich, um mal 5- 20 Minuten Luft zu holen. Ich bin mir 100%ig sicher, dass es in weniger als 5 Minuten geht, aber ich habe mal wieder auf dem Schlauch gestanden.


Eine weitere Dose ganz in der Nähe ist der Cache Luxus TB-Hotel Metternich.
Ein schön gemachtes TB Hotel, bei dem man etwas laufen darf und trotzdem nur wenige Meter von der Autobahn entfernt ist.





Mein Fazit: 

Köln ist nicht nur ALAAF und Dom. Köln hat einiges mehr zu bieten. Lasst euch darauf ein. Welche Caches muss ich in Köln und Umgebung noch besuchen? Schreibt mir ein Kommentar und ich schau beim nächsten Mal sicher vorbei.

Tschüss sagt der lusti