Freitag, 21. Juli 2017

lustifcbontour #25 Cachen in einem unfassbaren Ausmaß



Endlich geht es wieder los….
Nach langer Pause gibt es mal wieder einen neuen Beitrag. Ich brauchte einfach mal eine Pause vom Schreiben und habe mich anderen Dingen zugewandt. Nun bin ich aber wieder da, und wie...

Ich cache schon einige Jahre und ich habe schon viele gigantische Erfahrungen gesammelt. Ich habe tolle Plätze entdeckt, ziemlich umfangreiche Bastelarbeiten bestaunt und viele tolle Menschen kennengelernt. Was sollte mich also schocken?

Habt ihr schon einmal was von Echtzeitcaches gehört? Habt ihr auch einen gemacht? Ich hatte vor Jahren mal das Listing zu „24“ in Frankfurt auf. Frankfurt ist für mich aber ziemlich weit weg. Also verschwand dieser Cache aus meinen Gedanken. 

Anfang dieses Jahres machte es aber „Pling“ auf meinem Handy. Ihr kennt das. Es ist eines dieser „Plings“, die du niemals vergessen wirst. Und so begann eine ziemlich außergewöhnliche Geschichte….

„Check mal GC68CEC, der hört sich ganz nett an“ Ich öffnete diesen GC Code. Was dies im Nachhinein für mich bedeuten sollte, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. 

Es ging um eine der größten Katastrophen die Hamburg heimsuchen sollte…. Donald Tru…., nee Quatsch. Der ist zwar auch eine Katastrophe, aber um den ging es ausnahmsweise mal nicht. Ein ging um einen heranrauschende Sturmflut. Ein Sturmflut, die größere Ausmaße als 1962 annehmen sollte. Es waren Experten der Deichsicherung gefragt. Also genau das richtige für uns! Ich kenne mich mit Deichverteidigung genauso gut aus, wie mit dem Paarungsverhalten von Schokoladenfruchtzwergen*.

*Diese Tierart gibt es wirklich. Es handelt sich um eine Fledermausart. Krass das ich mir so einen Mist merken kann. (Anmerkung Co-Autor: By the way, wusstet ihr, dass Blobfische nur so hässlich sind, weil der Druck im seichten Wasser ein anderer ist, als wenn man 2800m tief tauchen würde? Jetzt wisst ihrs!)

Am nächsten Tag wurde loggerimjogger mit der Aufgabe vertraut gemacht. Binnen 15 Minuten waren erste Ideen zusammengetragen und es lief wie so manch anderer Mystery den wir bis zu diesem Zeitpunkt gelöst hatten. Nach kurzer Zeit konnte ich in unserer WhatsApp Gruppe den ersten Erfolg verkünden. Freunde wir sind gut dabei. Der Kalender ist in erreichbare Nähe gerückt. Terminvorschläge bitte!!!

Dieser Punkt wird in der Geschichte des Geocachens als die Geburtsstunde der Spezialeinheit "Pegelstürmer Ahnungslos" eingehen.

Schnell kamen 3 Termine raus. Es wurde kurzerhand abgestimmt und schon stand ein Kernteam von 4 Leuten parat. Super! Irgendwann später trudelten dann die ersten Logeinträge ein und wir lasen Worte wie:

„In einer tollen Teamleistung mit 20 Leuten gelöst.“ Oder „Das Innenteam bestand aus jeder Menge Spezialisten“

Die Zahl vier entpuppte sich als ein Himmelfahrtskommando dieser Cache braucht mehr, mehr Männer!*

*Ich fand, der Satz musste so enden. Natürlich hatten wir auch weibliche Verstärkung nötig, aber ich fand den Satz einfach geiler mit MÄNNER.- der Autor

Schnell wurde im Bekanntenkreis und unter befreundeten Cachern gefragt und schwupps…... 9 Leute. Mit 9 Leuten war sicherlich auch kein Erfolg in Sicht. Wir wollten uns nicht unterkriegen lassen und beschlossen weiter zu suchen. Meine Buddys Cache-u-can, loggerimjogger und ich fragten Gott und die Welt ob sie mit zum Einsatzkommando dazu gehören möchten. Die meisten sagten zu, ohne zu wissen, was eigentlich Phase war. Uns war klar, dass dies in die Hose gehen könnte. Wir wechselten erstmal den Messenger um zu sehen, wer es wirklich ernst meinte. Die Gruppe wuchs und wuchs. Jetzt waren wir bereit. 

 FEHLANZEIGE!!!

Wir waren alles andere als bereit. Ein Vorhaben in dieser Dimension erfordert nicht nur eine schlagfähige (der Co-Autor meint, dass an dieser Stelle "schlagfertig" gemeint ist, kennt jedoch lustifcb und lässt es deshalb so stehen) Truppe, sondern auch diverse feine Absprachen. Da sprechen zu meinem Job gehört, wurde ich in die Rolle quasi, per einstimmigen Beschluss ohne das Fragen der betreffenden Person gewählt. Kurz ließen mich alle zappeln, dann hatte cache-u-can doch ein erbarmen. 

2 Organisatoren, 16 Cacher und zwei Muggel.- Das Team stand! GC68CEC-Die Flut konnte kommen. Erstmal kam dann aber die Sonne, als sich das Team das erste Mal traf um die Einsatzvorbesprechung durch zu führen. Selten war ein Treffen von Cachern so geprägt von Wasserständen, Sandsäcken, Seekarten und Katastrophendiensten. Schnell wurde vereinbart, dass die Hamburger Brauereien auf jeden Fall keinen Schaden erleiden durften.

Wir planten ziemlich professionell Dinge, die wahrscheinlich niemals eintreten werden aber dafür wissen wir jetzt dass man die Elbphilharmonie mit 364,27 Mio. Gummi Enten auch nicht retten könnte.
 
Nun waren es nur noch wenige Tage….Die Wetterprognose sagte die schwersten Stürme seit über 50 Jahren voraus. Das Tief Gudrun würde wohl voll auf die Küste treffen und auch die Hansestadt nicht verschonen. Die Radiostationen Hamburgs nahmen das nicht ernst und berichteten lieber über den anstehenden Schlagermove (Gerüchten zufolge sind bei dieser Veranstaltung mehr Menschen ärtzlich versorgt worden als bei den Demonstrationen am G20 Wochenende). Wir beschlossen kurzfristig, einer aus unserem Team musste das Wetter im Blick behalten. BoF-GB erklärte sich bereit diese Schicht zu übernehmen. Dieser Mann wachte die ganze Nacht und hatte alles im Blick. Seine Aufgabe war es, abzuwägen, ob Hilfe frühzeitig angefordert werden musste. Es muss zwischen 5 und 6 Uhr morgens gewesen sein, als ein ohrenbetäubendes Geräusch durch meine Ohren hallte. Es war die Sirene die den Katastrophenalarm auslösen sollte*

*Es war der Wecker, dessen Klingenton extra für diesen Tag umgestellt wurde. Manchmal lieb ich dich und manchmal weniger- Anmerkung des Lektorats

Ich rannte ins Bad. Alle Sachen wurden am Vorabend zurechtgelegt und mehrfach kontrolliert. Die Ausrüstung war komplett. 20 Minuten später saß ich im Auto zusammen mit Peanuts4, und Rinnsteinkatze. Hinter uns das zweite Einsatzmobil mit Paule und larsheike. Mit Sonderrechten kämpften wir uns in die Kommandozentrale in der Nähe des Airports durch. Vor Ort wurden dann die technischen Werkzeuge angeschlossen und das Protokoll geöffnet. Unsere Spezialeinheiten machten sich auf den Weg.
„Passt auf euch auf!“ das waren unsere letzten Worte…*
 
*Jetzt macht mal nen Punkt, ihr geht cachen!!!- Die Stimme aus dem Off

Die Einsatzzentrale wurde erstmal zum Brötchenbuffet umgebaut und nach 20 Minuten ging es dann los.
Mittagspause: Durchatmen!!! Mehr als 4 Stunden waren wir hochkonzentriert. Von jubeln bis weinen, von fluchen und frohlocken. Von Scheiß und Schweiß war alles dabei. Zwischenzeitlich wurden wir an den Rand unsere Leistungsfähigkeit gebracht, aber…………………..es gab bis jetzt noch keine Verletzten im Innenteam. Außen? Naja, beurteilen kann ich es nicht aber die Kommunikation ohne Smilies über einen Messenger spricht Bände.
 


Dann ging es wieder los. SERVER NOT FOUND! AAAAHAHAHAHAHAHAHAHHHHHHHHH!!!!!!
Der Nachmittag war sehr entspannt. Wir scherzten und lachten, schickten uns gegenseitig Bildchen und erfreuten uns der guten Stimmung bei allen im Team*

*Dieser Satz enthält wohlmöglich, an einigen Stellen, Übertreibungen.- der Autor
Co-Autor: das versteht lustifcb unter guter Stimmung!

18:00 Uhr: Über 100km mit Bussen, Bahnen, zu Fuß und auf dem Zahnfleisch lagen hinter uns. Mehr als 10 Stunden höchste Konzentration bei allen Beteiligten im Innenteam und im Außenteam wurde dann belohnt. Es war die schönste Meldung des Tages. Hamburg ist sicher!

Nun strömten wir alle zum Final. Nicht immer direkt, aber wir kamen schlussendlich alle an. Grenzenloser Jubel brach aus. Ich weiß nicht wie viele Beschimpfungen und Umarmungen ich gleichzeitig erhielt. Menschen, die sich erst seit ein paar Wochen kennen, lagen sich jubelnd in den Armen. Einige schauten sich nur an und wussten ohne viele Worte, GEILER SCHEIß. Für Momente waren wir die größten Cacher aller Zeiten….auf zum loggen. Der Code war falsch!!! So schnell wird man vom Schicksal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück gebracht.
Nach kurzer Suche wurde der richtige Code dann gefunden und mit einer Laolawelle öffnete sich die Dose.
Noch eine ganze Stunde verweilte das Team dann noch vor Ort. Wir quatschten und tratschten noch über das Erlebte.

22:00 Uhr: Mir tut alles weh!!!
22:03 Uhr: Meine Füße schlafen draußen!
Nächster Tag, zu früh am Morgen:
„lusti, es war Tchibo. Ich hab’s gesehen.“
„Wirklich?“
The Day After tomorrow: Mein Laptop startete mit den Worten…..“Mach das nie wieder mit mir", zeigte einen digitalen Mittelfinger und fuhr sich wieder runter.

Es war ein historischer Tag. Alle haben Alles gegeben. Das war mit Sicherheit das größte Cacheabenteuer dass ich je erleben durfte. Ich kann nur jedem empfehlen diesen Cache unbedingt zu machen.


Special Thanks:

Cache-u-can und christiane-u-can:
Ihr zwei ward Spitze! Wir haben in diesen 10 Stunden die Hölle gesehen und sind gemeinsam wieder rausgekommen. DANKE! Ihr seid mir ans Herz gewachsen. Toll das es euch gibt.

Sibey:
Wenn du nicht gewesen wärst, hätte ich vermutlich den Stuhl gefressen. Danke für deine Ruhe und deine Geduld.

Jojo289:
Ich habe noch nie jemanden loggerimjogger so charmant anbrüllen hören wie du das kannst. „Wir haben noch 1:30 Min. Beweg dich ich gebe dir 1:00Min. Wir müssen noch tippen!“

Muggel 2
Sie  hat es gelesen, DAS INTERNET! (Anmerkung vom Co-Autor: vermutlich 2xmehr als Chuck Norris) Und zwar jeden einzelnen Artikel. Ich danke dir für die tolle Recherchearbeit

Mobizi:
Mit dir wäre die Enigma 3 Jahre früher entschlüsselt worden. Ich habe keine Ahnung wie du die ganzen Sachen gelöst hast. Ich ziehe den Hut!!!

BoF-GB:
Ein stiller Vulkan, ein toller Mensch. Danke für deine Nachtwache und für deine Rätsellösungen

Larsheike:
Bitte verflucht mich nicht! Ich hatte keine Ahnung was ich euch da antue, aber ich habe es gerne gemacht. Vielen Dank das ihr Teil dieses wahnsinnigen und wahnwitzigen Projektes wart.

Loggerimjogger:
Es war mir ein inneres Blumenpflücken. Ich werde dich nie wieder zu etwas zwingen…. Ich frag vorher deine Frau und mache es dann im Auftrag. Du bist ein toller Kollege und Mensch. Auf das nächste Abenteuer

Hackmack:
Sorry, aber wir kennen uns nicht und sind doch auf einer Wellenlänge. Ein richtig cooler Typ. Beim nächsten Abenteuer schleifen wir dich wieder mit. Ob du willst oder doch! :-P (deinen Ausweis kannst du nächstes mal auch ruhig wieder zu hause lassen. Das erhöht die Spannung(für dich? für alle anderen?).
Flöckchen, Jubaka, Hackmack


Jubaka:
Der Mann mit dem Überblick. Groß, und weise und trotzdem ein wenig verrückt wie wir alle

Flöckchen:
Danke, dass du  schon den nächsten EZC im Visier behältst. (Anmerkung des Co-Autors: Wer braucht ein Picking-Set? Flöckchen macht das mal eben so, inkl. Zeitreise!)

Miroc21:
Wo ist eigentlich Miroc? Die anderen sind doch schon am anderen Ende der Stadt. Ach da isser! Dieser Mann hat die Fähigkeiten sein Handy von jetzt auf gleich durch die halbe Stadt zu teleportieren. Danke für deinen Dank im Log. Beim nächsten Abenteuer frage ich dich gerne wieder.

Rinnsteinkatze
Ingo, ich hoffe du kannst wieder laufen. Ich freue mich dass du uns unterstützt hast. Auch ohne Smartphone kann man heutzutage noch cachen gehen. Du bist der lebende Beweis!

Peanuts4
Du verrückter Junge. Immer ein Lächeln auf den Lippen. Immer den Schelm im Nacken. Immer für eine gute Idee zu haben. Danke, Danke, Danke

Betacom:
Nur kurz haben wir uns kennengelernt. Dein Log verrät das du genauso drauf bist wie wir. Das freut mich. Bis bald im Wald.

C-C-L
Sie hat alles, was ein Outdoor-Sekretariat alles braucht. Sie verdichtet ein Wirrwarr aus Infos zu brauchbaren Lösungen. Sie verfügt über eine unglaubliche Powerbank und lächelt immer. Top
Poldi, die Ruhe nach dem Sturm

Muggel 1 (Poldi)
Die germanistische Wunderwaffe des Teams. Dank seiner Philosophischen Kenntnisse und seiner unnachahmlichen Fitness konnte er einen entscheidenden Beitrag zu Sicherung der Deiche leisten.

Paul:
Paul, ja der Paul. Morgens lächelte er noch. Abends sah er ziemlich kaputt aus. Hatte das etwa mit mir zu tun?

Die letzten Worte gelten den Ownern dieses Caches. Es war ein  gigantisches Erlebnis. Das größte Cacheerlebnis meiner bisherigen Laufbahn. Ich habe an diesem Tag gelacht, geweint, gezittert, gebangt, gehofft, geflucht, geseufzt, gehungert, gelitten und am Ende gesiegt. Ein geiles Gefühl! DANKE

Euer lusti

Co-Autor: loggerimjogger







Freitag, 12. Mai 2017

lustifcb on tour #24 Parapark Fürth

Es ist dunkel. Ein kalter Wind zieht durch die Fürther Innenstadt.Wer kann, meidet es hinaus zu gehen. Durch die dunkle Kälte sind 2 unerschrockene Personen unterwegs, um wie Skully und Mulder, dem Mystischen auf den Grund zu gehen. Aus einem Eingang in der Gartenstraße ist ein rotes flimmerndes Licht zu sehen. Paranormale Phänomene versetzen die Stadt Fürth nun seit 2 Jahren in Angst und Schrecken.
die lustis on Tour

Die 2 Gestalten sind nicht irgendwelche Geisterjäger. Es sind die Lustis!

Wir waren also wieder auf Testmission für euch unterwegs.

Unser Testobjekt: DER PARAPARK in Fürth- Das Original Live Escape Game. Wir waren doch sehr gespannt, was uns hier erwarten würde. Die Internetseite http://paraparknuernberg.de/de sagte uns: "Finde heraus, wie du heraus findest". Für so einen Proficacher wie mich sollte das doch kein Problem sein. Mein Hochmut kam vor dem Fall, aber dazu später mehr.....

red light
 Wir folgten dem rot schimmernden Licht in einen dunklen Keller. Knarrend und krächzend öffnete sich eine schwere Stahltür. Dahinter kam uns ein freundliches "Servus" entgegen. Nanu, was ist hier den los? Das ganze Kellergewölbe erschien in einem sehr grellen roten Licht. Sicherlich hätte man hier auch tolle Szenen für Filmchen aus anderen Genres drehen können. Witzig!!

Planlos? Kopflos?
Auf einmal hörte ich den ersten Schrei aus einem Zimmer, okay jetzt wird es wohl ernst. Der nette junge Mitarbeiter begrüßte uns freundlich und nahm uns erstmal unsere Jacken ab "Ihr dürft schon mal Platz nehmen." Wir wurden also in einen kleinen Raum geführt. Dort lagen Knobelspiele- ein Ablenkungsmanöver? Nein, eine kleine Aufwärmübung. Nebenbei immer wieder Schreie "AAAAAAAHHHHHH"
– „ Ich habe keine Ahnung wie man einen schrillenden Schrei besserdarstellen soll.- Anmerkung des Autors




Ob wir jetzt einfach so eingesperrt werden??? Irgendwie hatte ich schon ein wenig Angst. Das würde ich natürlich nie zugeben, aber es war in meinen Augen zu sehen.

Keine Angst, hier wird keiner einfach so eingesperrt. Das Personal hat uns über alles informiert, was da so auf uns zukommen sollte. Es wurde alles sehr detailliert erklärt, sodass ich mich am Ende gerne einschließen lies. Im nachhineinvöllig spooky.

die Zeit rennt
 Dann ging es los! Die Tür hinter uns machte Klick und das Schloss fiel zu. Eigenartig, diese Tür hatte gar kein Schloss und keine Klinke, soll aber der Ausgang sein... naja. Wir waren also nun gefangen im Raum "Das 9. Portal- wo die Furcht ganz paranormal ist". Dieser Raum war echt "psycho". Das ein oder andere Mal lief mir ein echter Schauer über den Rücken. Die Schreie kamen nicht nur aus den Wänden. Wir arbeiten uns voran und die Zeit sie schwand, und schwand, und schwand sehr schnell obwohl wir als Team wirklich super arbeiteten und ein Rätsel nach dem anderen lösten hieß es nach einer Stunde GAME OVER. Wir hatten es nicht geschafft.
Recherche

Die Tür öffnete sich und wir sahen einem freudestrahlenden Mitarbeiter in die Augen. Nicht geschafft, nicht schlimm. Wir waren kurz davor, hatten aber einen entscheidenden Fehler gemacht. Jedes Team bekommt 5 Joker die Hilfe anbieten wenn es nicht weitergeht. Wir haben die 5 Joker nicht benutzt. Das brachte uns am Ende um den Sieg über diesen Raum. Hier sind wir aber sicherlich eine Ausnahme. Es wurde uns bestätigt, dass die Räume machbar und schaffbar sind.

Nun zu den Fakten:

Was braucht es um im Parapark in Fürth ausbrechen zu können?

1. Ein Team! Ihr solltet mindestens zu zweit dieses Abenteuer angehen. Ein Team sollte aber auch nicht größer als 5 Leute sein. Schließlich solltet ihr euch in den Räumen bequem bewegen können.

2. Einen Termin: Den könnt ihr ganz bequem auf der Website vereinbaren. Der Kalender wird ständig aktualisiert. Ihr könnt also auch am gleichen Tag schauen ob noch etwas frei ist. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich und helfen auch gerne am Telefon.

3 gute Kommunikation. Ihr müsst viel miteinder reden, Informationen austauschen und an der richtigen Stelle die anderen Teammitglieder über Ergebnisse informieren. Ich habe das leider nicht gemacht, das Ergebnis ist bekannt.

4 An das Unmögliche denken. Manchmal muss man logisch denken, manchmal aber auch um die Ecke oder zwei, oder um einen ganzen Straßenblock. Manchmal liegen Ergebnisse auch vor einem und man sieht sie nicht.

Es muss doch zu knacken sein
5 Schlösser/ Codes und andere Regeln: Wer den Anweisungen ein Ohr schenkt, wird wichtige Informationen erhalten die helfen können aber nicht müssen. Klingt komisch, ist aber so. Ein gut gemeinter Rat. Lasst euch die Funktionsweisen von Schlössern erklären. Das hilft beim öffnen! Vermutlich wieder ein Grund warum wir sehr lange auf dem Schlauch standen

6. Geld: Natürlich müssen die Betreiber ihre Räume am "laufen " halten. 89€ werden für dieses Erlebnis fällig. Wir finden gut investiertes Geld. Bei 5 Leuten seid ihr bei 17,80€ pro Person. Dafür kommt man nicht mal ins Kino und hier ist wesentlich mehr Action geboten.

7. Spaß am knacken von Rätseln. Im richtigen Team ist es ein riesiger Spaß!


Unser Fazit: Ein absoluter Spaß und gerade für schlechtes Wetter eine wirklich tolle Aktivität. Preis Leistung stimmt. Ich möchte fast behaupten das hier auch ein gewisser Suchtfaktor Folge dieses Besuchs sein kann. Ich kann da für nichts garantieren, aber ICH WILL DA WIEDER HIN!
Besucht den PARAPARK. Wir fanden es mega geil.



Überall muss nach Hinweise gesucht werden
Nun neigt sich der Abend dem Ende. Kühler Wind zieht durch die Straße. Nebelschwaden ziehen durch die Straßen der Fürther Innenstadt und schon wieder ist ein Team unterwegs in den Keller der Gartenstraße 7.  


  
Nun haben Sie uns doch rausgelassen



Freitag, 5. Mai 2017

lustifcb on tour #23 Teufelshöhle Pottenstein

Die lustis waren wieder on Tour

Diesmal ging es nach Pottenstein in der fränkischen Schweiz. Wir suchten ein Schlechtwetterprogramm. Nun ja in einem Urlaub kann es ja immer mal wieder vorkommen das Eltern eine Altenative brauchen. Ein Besuch in einer Höhle klingt doch recht spannend. Also auf nach Pottenstein. Hier gibt es die "Teufelshöhle" die weit über die Grenzen Pottenstein bekannt ist. Nach einer schönen Fahrt von Forchheim durch die fränkische Schweiz kamen wir am Parkplatz an.



Wir bekamen sofort einen Parkplatz. Dieser ist kostenpflichtig aber für 2€ für 2,5 Stunden ist in der Urlaubskasse vorgesehen und somit fair und kein Problem. Der Parkplatz bietet eine öffentliche Toilette. Die ist kostenfrei und war bei unserem Besuch sehr sauber.

Nach wenigen Stufen steht man nun vor der Kasse. Ein freundlicher Mitarbeiter kassierte uns ab. Erwachsene ab 16 bezahlen 5 € Kinder ab 4 bezahlen 3€. Dafür bekommt man eine 45minütige Führung mit einem Guide. Der Weg durch die Höhle beträgt 1,5 km und ist mit mehr als 400 Stufen eine kleine Herausforderung für der Körper. Alles aber machbar und der Führer wartet bis auch die letzten zu einem der 3 Treffpunkten eingetroffen sind. Hier gibt es Erklärungen zur Entstehung von Höhlen im Allegemeinen und zur Entstehung der Teufelshöhle im Speziellen. Insgesamt eine sehr kurzweilige Runde bei der die Kinder viel Spaß hatten. Der Ausgang der Höhle liegt etwas oberhalb des Eingangs. Somit gibt es ein kleinen schönen Spaziergang wieder zurück zum Eingang. Wer sich diesen Rückweg etwas versüßen will, kehrt im Cafe am Eingang der Höhle ein  Hier durften wir köstliche Käsespätzle und leckere Pommes genießen.

Kein Ausflug ohne Cache, dachten wir uns und lösten den Earthcache fränkische Schweiz. Eine richtige Dose haben wir uch noch gefunden der Tradi Pottenstein Teufelshöhle kann nach erfolgreicher Besichtigung mitgenommen werden. Es erwartet euch eine schöne Munitionskisten.

Fazit: Die Kinder hatten Spaß und für kleines Geld haben wir eine schöne Zeit in der Teufelshöhle.

Fahrt doch mal vorbei

Eure Lustis



Montag, 1. Mai 2017

lustifcb on Tour #22 - Ein Abend in Köln

Ein Abend in Köln

 Nun, viele von euch wissen, dass ich oft viel unterwegs bin. Leider fehlt mir sehr oft die Zeit, mich mit langen Multis oder schweren Rätseln zu beschäftigen. Ich versuche aber in den Orten, in denen ich unterwegs bin, möglichst viel über die Locations zu erfahren.

Schon das ein oder andere mal verschlug es mich nun nach Köln. Was soll ich sagen, Köln ist für einen Abend eine Reise wert. Hier kann man in kurzer Zeit wirklich viel erleben und die Stadt ein wenig besser kennenlernen.




Während eurer Geocachingtouren empfehle ich auf jeden Fall auch mal rechts und links zu schauen und die zahlreichen kleinen Kneipen zu besuchen. Hier ist immer gute Stimmung und die Kölner sind ein wirklich herzliches Volk.
 
Wer die Kölner Karte aufruft wird direkt im Zentrum mit einer Liste von Kölner Highlight-Caches konfrontiert. Hier würde ich euch auch den Start der Tour empfehlen. Die Innenstadt von Köln bietet viele teure Parkmöglichkeiten. Ihr solltet also überlegen, ob ihr nicht mit den guten "Öffies", der KVB ins Zentrum kommt. Direkt neben dem zentralsten Platz in Köln, dem Dom, liegt der Hauptbahnhof. Also auch ein Tagesausflug mit der Bahn ist eine Option.

Ich habe jedenfalls meine Tour hier gestartet. Zuerst führte mich meine Tour zum wohl berühmtesten Kölner Cache Liebesbrücke. Dieser Cache ist sehr "muggelich". Vor Ort werdet ihr merken, dass dies noch untertrieben ist. Aber bei so vielen "Muggeln" verschwindet ihr in der Masse. Um das richtige Schloss zu finden, muss man schon das richtige Auge haben. Einige, ich zum Beispiel, suchen hier gerne mal 45 Minuten und genießen nebenbei noch den Blick auf den Rhein. Auch der Bannerfetisch wird hier befriedigt, denn zur Belohnung bekommt ihr hier ein kleines Abziehbildchen für euer Profil bei geocaching.com.

Gleich darauf könnt ihr wieder zurück zur Domplatte gehen. Dort gibt es Cachetechnisch auch eine  Menge zu erledigen. Einer der seltenen Virtuals wartet direkt vor dem Eingangsportal auf euch. Portal to the Past aus dem Jahr 2002 ist sicher einer der ältesten Kölner Caches.

Achtung Reisewarnung! Hier befindet sich der Hotspott  der Taschendiebe in Köln. Alle schauen nach oben und achten nicht auf ihr Gepäck. Schnell finden also Geldbeutel und andere Wertsachen neue Besitzer. Die Polizei war in meinem Fall aber sehr präsent.

Gleich danach möchte ich euch den Earthcache The Cologne Cathedral - A Geological Point of View
empfehlen. Dabei solltet ihr aber etwas ECA dabei haben. Die Aufgabe vor Ort stellte mich dann schon vor eine kleine Herausforderung.

 Wenn ich in fremden Städten unterwegs bin, bietet sich immer ein schöner Stadtmulti an. Ich habe mir den Cache Kölsches Uhrgestein ausgesucht. Er führt euch durch Kölns kleine Gassen vorbei, an zahlreichen Brunnen und einladenden Kölschkneipen. Ich empfehle euch, hier Halt zu machen und eine Kleinigkeit zu essen. Das Final dieses Caches ist zwar nur ein Micro, aber die Location ist ziemlich cool. Ich habe wahrscheinlich selten so nah an einer Dose gestanden, sie aber erst 1,5 Stunden später gefunden. So lange habe ich für das Döschen gebraucht.

Über die Brücke, auf die andere Seite ....

Ich habe dann noch einen kleinen Ausflug nach Deutz gemacht. Vorallem für Fotografen sehenswert. Hier kann der Dom in der Abendsonne von seiner schönsten Seite betrachtet werden. Deutz bietet natürlich auch die ein oder andere Dose. Ich habe mich für Divita -105 entschieden. Der Abend neigt sich dem Ende entgegen und ich musste wieder zurück ins Hotel. 

Wenn man die Karte betrachtet habe ich nur einen kleinen Teil der Kölner Caches besucht, aber ich komme sicherlich wieder her. Das bietet noch ein wenig Material für einen zweiten Teil.


FÜR STAUGEPLAGTE- Caches rund um Köln


Wer mit dem Auto nach Köln fährt, muss mit Stau rechnen, ja der Stau muss sogar mit eingeplant werden! Wenn man dem Stau etwas entfliehen will, kann man doch mal runterfahren und schauen, was es so gibt. Vorallem in Leverkusen, wo sich die A1 und die A3 kreuzen, ist jeden Tag ein neues Erlebnis garantiert. Ich hatte die NASE gestrichen voll und besuchte die Caches Spaßvogel und
Häuser der Helfer: Berufsfeuerwehr Leverkusen FW1. Beide Caches lohnen sich wirklich, um mal 5- 20 Minuten Luft zu holen. Ich bin mir 100%ig sicher, dass es in weniger als 5 Minuten geht, aber ich habe mal wieder auf dem Schlauch gestanden.


Eine weitere Dose ganz in der Nähe ist der Cache Luxus TB-Hotel Metternich.
Ein schön gemachtes TB Hotel, bei dem man etwas laufen darf und trotzdem nur wenige Meter von der Autobahn entfernt ist.





Mein Fazit: 

Köln ist nicht nur ALAAF und Dom. Köln hat einiges mehr zu bieten. Lasst euch darauf ein. Welche Caches muss ich in Köln und Umgebung noch besuchen? Schreibt mir ein Kommentar und ich schau beim nächsten Mal sicher vorbei.

Tschüss sagt der lusti 

Mittwoch, 12. April 2017

lustifcb on tour #21- Die Soko van den Heuvel

Es war ein düsterer Januarmorgen, als mich eine Whattsapp Nachricht erreichte.

Schaut euch das mal an!

Keine zwei Minuten später stand loggerimjogger im Raum.

Hast du es gelesen?

Ja das habe ich, es geht um Raubüberfall im ganz großen Stil.

Raub zählte bis zu diesem Zeitpunkt nicht gerade zu unseren Stärken. Unser Team war auf Mordermittlungen spezilisiert und so mussten wir hier erstmal "neues Terraint" begehen. Schnell wurden die ersten Einsichten in die Ermittlungsakten vorgenommen. Ein erschütterndes Bild zeigte sich.

"Wir werden jeden Stein zweimal umdrehen müssen. Dieser Mann hat keine Skrupel und geht auch über Leichen."

Wir hatten uns bisher jedem Auftrag gestellt. Ob Prostituiertenmord, Vergewaltigung oder Geldwäsche... Die Abgründe der Kriminalität durften wir bisher in vollen Zügen genießen. Dieser Fall allerdings war eine Hausnummer, die neue Ansätze erforderte. Schnell kam zu unserem Expertenteam ein weiterer Spezialist hinzu. "Cache-u-can" war sein Name. Er schien die richtigen Kompetenzen mitzubringen. Die Ermittlungsgruppe wurde nun noch durch den Chef Enkryptologen "Dedi1510"ergänzt. Schnell wurden erste stichhaltige Ermittlungsergebnisse erzielt. Stundelange Zeugenbefragungen brachten Teilerfolge,aber mehr nicht!

Die Daten, die Cybercops herausbrachten, sollten dann die Lösung bringen. Nun waren wir "van den Heuvel" auf der Spur. Über das weitere Vorgehen sollte erstmal stillschweigen herrschen. Wir fanden einen Termin, bei dem wir sicher waren zuschlagen zu können. "Van den Heuvel" spürte, das wir ihm auf den Fersen waren. Plötzlich wurden Teile unseres Teams auf unerklärliche Weise vorübergehend ausgeschaltet. Fieber und tagelange Bettruhe brachten den Zugriff ins wanken und ließen das Vorhaben schließlich scheitern. Er entkam.....

notier das mal
Das Landeskriminalamt legte den Fall schließlich zu den "Cold Cases",so die offizielle Version. Eine Pressemitteilung mit der Überschrift "Van den Heuvel- Ermittler vermuten Tatverdächtigen in Argentinien" sollte die Akte schließen......











Ab jetzt waren nur noch inoffizielle Kommunikationswege erlaubt. Jede Nachicht wurde codiert. Wir konnten nur noch auf inoffziellem Wege voran kommen. Mit Unterstützung des BND gelang es, neue Spuren aufzunehmen. "Cache-u-can" lies nun allen Teammitgliedern neue Infos zukommen. Wir waren bereit.......
der loggerimjogger beim basteln

Ein Samstag im April des Jahres 2017.

Zwei Autos auf dem Weg in Richtung Norden. Das Schleswiger Umland sollte Ziel dieser Autos sein. Die letzten Sonnenstrahlen waren noch am Horizont zu sehen, als in einem Waldstück 6 Ermittler den Zugriff starteten.
wo gehts lang

"loggerimjogger": die personifizierte Ruhe. Er sorgte für die Rauchzeichen und den technischen Handysupport.
Vorbereitung

"Cache-u-can" und Frau: Die geballte Cacheerfahrung und der Belohnungswodka ließen Sie zu einem unverzichtbaren Teil des Teams werden.

"sibey": Unsere promovierte Schriftführerin. Sie hatte wie immer alles im Griff und schickte uns von Hinweis zu Hinweis.

"Dedi1510": Dank der erweiterten Ausstattung von "Dedi", wurden wir nicht für Wilschweine, sondern Menschen gehalten. Seine Spürnase in Sachen Trampelpfade ist ebenfalls legendär.

"lustifcb": Ja und ich war für den Spaß und die Fotos mitgekommen. Schließlich mussten der Staatanwaltschaft Stichhaltige Beweise vorgelegt, und die Festnahme dokumentiert werden.  


Natürlich konnte der Zugriff nicht ohne das nötige Equipment gemeistert werden. Vorallem die Wurst von "Sibey" sollte eine maßgebliche Rolle spielen. Ohne diese Würtschen wären wir wahrscheinlich verhungert oder Wilschweinen zum Opfer gefallen.

Die Nacht sollte unser Verbündeter werden.....wir sehnten ihr entgegen, aber es sollte noch dauern. Wir durften dennoch keine Zeit verlieren. Also beschlossen wir, die ersten Schritte ohne den Schutz der Dunkelheit anzugehen. Wir konnten nur hoffen, dass Dies unsere Tarnung nicht auffliegen lassen würde. ....

Es ging gut. Rasch sammelten wir diverse Hinweise und kamen Stück für Stück unserem Ziel näher...


00:00 Uhr: Die Spur war verloren. Die Hinweise nicht schlüssig .... Was nun....Aus diversen Horrorfilmen war uns nur bekannt, dass wir uns nicht trennen sollten.

Wir trennten uns!!!

00:35 Uhr: Ein Pfiff, gefolgt von einem flackernden Scheinwerferlicht,durchzog den Wald. Es musste etwas passiert sein. Schnell liefen wir den gleißenden Scheinwerfern entgegen. Wir kamen wieder zusammen, keiner fehlte. "Dedi" hatte Neuigkeiten..Er nahm die Buchstaben NSBOU in den Mund. Wir waren also nah dran. Dann teilten wir uns wieder auf. Ich stand auf einmal allein mit "CacheUCan" und "Dedi" an der letzten Station, als ein Elch röhrte. Es war der berühmte "loggerusimjoggerus", eine schwedische Elchart, die als nahezu ausgestorben gilt. Sein Brunftschrei ist mit nichts zu vergleichen. "HIIEEER HER!!!" Wir folgten den Rufen dieses ehrwürdigen Tieres und fanden die Beute.

600.000€!!!in bar

YIHAHHHH!!!! Wir hatten die Beute. Nur einen kurzen Anruf später wussten wir auch wie wir dran kommen sollten.

"Van den Heuvel" ergab sich. Wir übergaben ihn an die zuständige Behörde in Schleswig. Dieser Erfolg musste gefeiert werden. Wieder einmal war ein Team losgezogen um die Welt ein wenig besser zu machen. Mit Erfolg!


Vielen Dank an "Dedi15010", "loggerimjogger", "sibey"und natürlich an "Cache-u-can" für diese geile Nacht .....

Auf bald euer lusti
was ist das denn?
 
Die Verpflegung und die Belohnung